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Bezirksliga - Teuto 1

Vorwärts Wettringen - Teuto Riesenbeck                           Endstand: 2:0
Sonntag, 15.10.2017, Anstoß: 15.00 Uhr  
 
„Es war eigentlich ein klassisches 0:0-Spiel. Individuelle Fehler haben uns unsere Arbeit kaputtgemacht.“ Sebastian Möllers, Trainer des Fußball-Bezirksligisten Teuto Riesenbeck, war nach der 0:2 (0:0)-Pleite seiner Elf bei Vorwärts Wettringen gestern Nachmittag enttäuscht.

In der Tabelle rutschten die Teutonen auf Rang 8 ab, bleiben aber vorerst bestes TE-Team. Es war kein fußballerischer Leckerbissen, den die Besucher in Wettringen zu sehen bekamen. „Beide Mannschaften haben keinen Spielaufbau zugelassen, es war sehr kampfbetont“, beschrieb Möllers die ersten 45 Minuten, in denen es praktisch keine gefährliche Torchance gab.

Auch nach dem Wechsel änderte sich zunächst wenig, wobei Möllers seine Elf nun etwas präsenter sah. Es fehlten zwar weiterhin klare Möglichkeiten, dafür hatte der Gast nun wesentlich größere Ballbesitzanteile und suchte zumindest den Weg nach vorne. Binnen drei Minuten zerstörte sich Riesenbeck dann aber alles, was es sich aufgebaut hatte. Beim 0:1 tauchte Florian Kappelhof-Rickert nach einem Pass in die Schnittstelle frei vor Philipp Stockmann auf, beim 0:2 ließen die Gäste Gerold Laschke aus den Augen. Mit dem Doppelschlag war die Partie zugunsten der Wettringer entschieden, wirklich in Gefahr gerieten sie nicht mehr. Einzig Christian Biermann und Moritz Greiwe hatten das 1:2 auf dem Fuß, insgesamt agierte Teuto aber „nicht zwingend genug“, so Möllers.

Ausgangslage: Wettringen siegte am vergangenen Wochenende glücklich bei der ISV (2:1). Teuto Riesenbeck gewann das Derby gegen Arminia Ibbenbüren mit 4:3, dabei führten sie schon zur Pause mit 4:1. „Das würde ich wohl jede Woche nehmen, aber so wird es nicht sein“, sagt Teutos Trainer Sebastian Möllers schmunzelnd. Aktuell steht Riesenbeck auf Platz 6 drei Plätze vor Vorwärts. „Die Qualität von Wettringen ist höher als es der Tabellenplatz aussagt“, so Möllers.


Personal: Lukas Sackarendt fällt weiter auf unbestimmte Zeit aus, Simon Schnabel fehlt berufsbedingt, Mario Heeke ist ohnehin langzeitverletzt. Zudem schmerzt der Ausfall von Stürmer Philip Rieke, der aufgrund seiner Leistenprobleme vom Arzt geraten bekommen hat, (vorerst) kein Fußball mehr zu spielen.

Trainerstimme: „Wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht blenden lassen von unserem Tabellenplatz und den letzten beiden Spielen. Die Situation wie nach dem Kinderhaus-Spiel, dass wir punkten müssen, wollen wir vermeiden. Es geht rasend schnell in der Liga, aber ein Dreier würde uns augenscheinlich wirklich Luft geben. Wir haben eine gute Form, gerade offensiv gute Aktionen, müssen uns aber defensiv stabilisieren und unsere Spielstruktur länger aufrecht erhalten“, sagt Sebastian Möllers.

Quelle: IVZ