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Landesliga - Damen 1

Teuto Riesenbeck - DJK Arminia Ibbenbüren U23                       Endstand: 2:1
Sonntag, 03.12.2017, Anstoß: 16.30 Uhr 

 Das Derby in der Frauenfußball-Landesliga entschied Gastgeber Teuto Riesenbeck mit 2:1 für sich. Gäste-Trainer Johannes Müller empfand die Niederlage seiner U23 von Arminia Ibbenbüren als „sehr, sehr ärgerlich“, was er vor allem am Verlauf der zweiten Halbzeit festmachte, die im negativen Sinne in der Entstehung des 2:1-Siegtreffers von Teuto gipfelte.

Die erste Halbezeit, da war Müller ehrlich, habe seine Mannschaft verschlafen und Riesenbeck habe zur Pause zurecht geführt. „Wir hatten defensiv keinen Zugriff und nach vorne hin keine guten Ideen“, sagte Müller. Zur Folge hatte das, dass Arminia viele lange Bälle spielte, die laut Müller „wie ein Boomerang“ zurückkamen. Das 1:0 erzielte Katharina Laszig für Teuto in der 11. Spielminute. So ging es auch in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel wachte die DJK dann allerdings auf. „Das war deutlich besser“, fand Müller. Und er sah viele Chancen seiner Mannschaft. Davon auch schon einige, bevor Sanja Steggemann in der 63. Minute zum 1:1-Ausgleich traf. Und die Schierloherinnen blieben am Drücker. „Wir hatten Chancen genug, von Riesenbeck kam eigentlich nichts mehr“, fand Müller. So war es dann auch die Arminia selbst, die für die Entscheidung sorgte. Allerdings zu eigenen Ungunsten. Kurz vor Schluss segelte eine Flanke in den DJK-Strafraum, den eine Arminin ins eigene Tor lenkte (87.). Sehr, sehr ärgerlich eben für Arminia, Teuto durfte jubeln und sich Derbysieger nennen, sammelte außerdem wichtige drei Punkte im Abstiegskampf.

Tore: 1:0 Laszig (11.), 1:1 Steggemann (63.), 2:1 Eigentor (87.).

 

Mit nur einem Sieg aus elf Spielen befindet sich Riesenbeck mitten im Abstiegskampf. Für Gästecoach Johannes Müller ist dies jedoch kein Grund, die Riesenbeckerinnen zu unterschätzen: „Die sind besser, als der Tabellenstand aussagt. Zudem ist das ein Derby und sie stehen mit dem Rücken zur Wand, das macht sie brandgefährlich. Ich erwarte ein sehr schwieriges Spiel“. Das spielfreie Wochenende habe seiner Mannschaft nach der 0:4- Pleite in Telgte gutgetan. „Wir konnten unsere Wunden lecken und den Kopf frei kriegen“, sagt Müller. In personeller Hinsicht bestehen noch einige Fragezeichen bei der Arminia. Zwar kehrt Rhea Brüggemann zurück und Imke Eversmeyer, die aus zeitlichen Gründen nicht bei der 1. Mannschaft mitwirken kann, wird den Kader verstärken. Allerdings stehen krankheitsbedingt einige Spielerinnen auf der Kippe, zudem müsse die eine oder andere Spielerin womöglich bei der 1. Mannschaft aushelfen, so Müller.

Quelle: IVZ