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des SV Teuto Riesenbeck e. V.  

Teuto - Riesenbeck - Hymne (Songtext) Teutohymne (mp3)

Teuto holt sich den Titel

 ejuniorinnen

Die E-Junioren-Fußballerinnen des SV Teuto Riesenbeck sind neuer Hallenkreismeister. Für die größten Überraschungen sorgten bei der Indoor-Meisterschaft der E-Mädchen am Sonntag in Riesenbeck die JSG GW/Preußen Lengerich mit der Vizemeisterschaft und der VfL Ladbergen mit dem Bronzerang.

Die Vor- und Finalrunde wurde bei den jüngsten weiblichen Nachwuchskickerinnen in der Grünen Halle an einem Tag ausgetragen. Aus drei Dreiergruppen hatten sich Teuto Riesenbeck, JSG GW/Preußen Lengerich und der VfL Ladbergen für die Endrunde qualifiziert. In der Vorrunde hatten sich die JSG GW/Preußen Lengerich und der VfL Ladbergen vollkommen überraschend mit einer blütenweißen Weste durchgesetzt. Arminia 1 hatte Teuto Riesenbeck mit einem 1:1 die einzigen Punktverluste beigebracht. Die Riesenbecker Mädels feierten aber in der Finalrunde mit den Siegen gegen den VfL Ladbergen (3:0) und JSG GW/Preußen Lengerich (2:0) souverän den Hallenkreismeistertitel. In einem echten Finalspiel um die Vizemeisterschaft setzte sich die JSG GW/Lengerich mit einem hauchdünnen 1:0-Sieg gegen den VfL Ladbergen durch.

Dennoch war der VfL Ladbergen das Überraschungsteam des Tages. Dass sich die Ladberger Mädels den Bronzerang ohne Auswechselspielerinnen sicherten, war schon bewundernswert. Aber auch in der Platzierungsrunde sprühten die jungen Mädels vor Spielfreude und begeisterten rund 200 Zuschauer mit tollen Toren. Bei der Siegerehrung durch Imke Holtmeyer aus Lienen konnten sich neben den Endrunden-Teams auch die JSG Recke/Steinbeck, die Ibbenbürener SV, Falke Saerbeck, Eintracht Mettingen und die beiden Teams von Arminia Ibbenbüren über einen Pokal freuen.

Quelle: IVZ

18.11.2017 - Kreispokalspiele der Jugend in Laggenbeck

B-MÄDCHEN JSG Recke/Steinbeck - Teuto Riesenbeck 5:0

Der Sieg des Bezirksligisten aus Recke/Steinbeck fiel dann doch höher aus als erwartet. Der Kreisligist aus Riesenbeck setzte immer wieder gefährliche Nadelstiche und hatte die erste Torchance in der 9. Minute durch Christin Heilmann. Mit zunehmender Spieldauer setzte sich die spielerische Klasse des Favoriten dann aber durch. Schön herauskombiniert waren die Treffer zur 2:0-Pausenführung (21. und 36.) durch Charlotte Hachmann und Letizia Pruß. Die erste gute Torchance nach der Pause hatten wiederum die Riesenbeckerinnen, als Christin Heilmann in der 47. Minute an der Recker Torfrau Sarah Niemann scheiterte. Auf Zuspiel von Jette Neyer erhöhte Charlotte Hachmann in der 50. Minute auf 3:0. Auf Steilpassvorlage von Louisa Stapper baute Letizia Pruß den Vorsprung in der 54. Minute auf 4:0 aus. In der 62. Minute scheiterte Paulina Börjes an der starken Recker Torfrau Sarah Niemann. Den Schlusspunkt zum 5:0-Endstand besorgte Sophia Steinemann nach glänzender Vorarbeit von Charlotte Hachmann zwei Minuten vor dem Abpfiff.

C-MÄDCHEN Arminia Ibbenbüren - Teuto Riesenbeck 6:0

Die Armininnen waren fußballerisch eine Klasse für sich und dominierten durchweg das Geschehen. Die Torjägerkanone sicherte sich am Endspieltag Juelle-Joy Muthulingam mit fünf Treffern. Den Torreigen eröffnete sie in der 9. Minute nach einer Hereingabe von Nele Alfing. In der 21. Minute kam Muthulingam elfmetereif zu Fall, den Strafstoß verwandelte Charlotte Meyknecht sicher zur 2:0-Führung. Vorlagengeberin zur 3:0-Pausenführung war wieder Nele Alfing in der 33. Minute. Die nächsten beiden Treffer nach dem Wechsel leiteten Charlotte Meyknecht (37.) und Nele Alfing (46.) mustergültig ein. Für den 6:0-Endstand sorgte Muthulingam mit ihrem fünften Treffer des Tages in der 64. Minute im Nachsetzen. Zwischenzeitlich verpassten Maren Bachmann und Sophie Dirksmeier den Ehrentreffer.

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Ab und zu einen Tritt in den Hintern

Was sind die Gründe für Teuto Riesenbecks Aufschwung in der Fußball-Bezirksliga? Kapitän Niklas Plake und Verteidiger Simon Helmig plaudern aus dem Nähkästchen über Trainer Sebastian Möllers, einen verachteten Parcours, Tritte in den Hintern und eine Kiste Bier. 

 

Ein Blick auf die Tabelle lässt das schon erahnen: Es läuft gut in dieser Saison für den Fußball-Bezirksligisten Teuto Riesenbeck. 22 Punkte nach 14 Spielen – „damit hätte keiner gerechnet zu diesem Zeitpunkt“, sagte Trainer Sebastian Möllers nach dem 5:3-Sieg in Neuenkirchen am vergangenen Wochenende. „Da gibt es nichts zu meckern“, findet Verteidiger Simon Helmig bezüglich der Tabellensituation. Und Kapitän Niklas Plake meint: „Vor der Saison wurden wir ja von den Trainern, zum Teil auch aus dem Fußballkreis Tecklenburg, auf einen Abstiegsplatz gesehen. Das motiviert uns ungemein!“

Im fünften Jahr am Stück spielt Teuto nun überkreislich, im vierten war der Wurm drin. Abstiegskampf war in der Saison 2016/2017 angesagt, letztlich rettete sich Riesenbeck. Externe Neuzugänge gibt es bei Teuto qua Vereinsphilosophie nur, wenn sie Ex-Riesenbecker sind. Also wurde der Kader mit Jan Domagalla (FCE Rheine 2) und fünf A-Jugendlichen verstärkt. Die Erwartungen an diese Saison waren zurückhaltend, aktuell übertrifft die Elf diese.

Der verachtete Parcours

Das hat ganz bestimmt auch etwas mit dem neuen Trainer zu tun, der seit Sommer am Vogelsang die Geschicke auf dem Fußballplatz leitet: Sebastian Möllers (30). „Er ist ein leidenschaftlicher Typ, immer mit Leib und Seele dabei. Man merkt, wie sehr er das Spiel mag“, lobt Niklas Plake seinen Coach. Simon Helmig bestätigt das: „Ich denke, dass Sebastian wirklich sehr gut zu uns passt. Sobald er den Fußballplatz betritt, gibt es nur noch Fußball und alle müssen super konzentriert mitarbeiten.“ Plake lobt Möllers‘ Umgang mit „Zuckerbrot und Peitsche“, da Teuto eine Mannschaft sei, die „ab und zu einen Tritt in den Hintern braucht“.

Plake und Helmig flachsen über einen beim Team „verachteten Parcours. Da schleift er uns jedes Training durch“, erzählt Plake lachend, um zu betonen: „Bei uns Spielern kommt er gut an, sucht oft den Dialog und möchte zusammen mit der Mannschaft das optimale Spiel für uns entwickeln.“ Helmig freut sich auch über die lockere Seite des Coaches: „Sobald wir vom Platz runter sind, ist er für jeden Spaß zu haben und gibt dann auch gerne mal eine Kiste Bier aus.“

Spielerisch weiterentwickelt

Doch die beiden loben nicht nur den persönlichen Draht, den die Truppe zum Trainer pflegt, auch sportlich hat er die Riesenbecker überzeugt. Simon Helmig: „Wir sind nun noch effektiver in den Zweikämpfen und gewinnen gerade im Zentrum ganz häufig die zweiten Bälle. Ich denke aber auch, dass wir spielerisch einen Schritt nach vorne gemacht haben.“ Kapitän Plake pflichtet ihm bei: „Wir erspielen uns in dieser Saison sehr viele Torchancen, haben im vorderen Bereich viele schnelle Spieler, die gut von unserem Mittelfeld in Szene gesetzt werden. Im Spiel mit dem Ball haben wir uns sehr gut weiterentwickelt.“ Teuto habe in dieser Saison schon Spiele gewonnen, die es in der vergangenen Saison nicht gewonnen hätte. „Wir haben uns das Spielglück zurückerarbeitet“, so Plake.

Punkte gegen den Abstieg

Da die Riesenbecker ja aber Tritte in den Hintern vertragen, wissen sie auch, dass sich keine Zufriedenheit einstellen darf. Die Defensivarbeit ist da der Überbegriff, Plake und Helmig nennen zwei Aspekte. „Wir haben in den meisten Spielen Phasen, wo wir nicht zu 100 Prozent konzentriert sind und uns so oft um die Punkte bringen beziehungsweise die Spiele unnötig spannend machen“, nennt Helmig die Konstanz in 90 Minuten als Baustelle. Niklas Plake findet: „Bei einem Blick auf das Torverhältnis fällt schnell auf, dass wir zu viele Gegentore kassieren. Das ist unter anderem der Tatsache geschuldet, dass wir einzelne Positionen in unserer Viererkette aus verschiedensten Gründen oft wöchentlich wechseln mussten. Nichtsdestotrotz müssen wir als Mannschaft kompakter sein und galliger darauf sein, ein Spiel ohne Gegentor zu beenden.“

Denn trotz der kleinen Euphorie und des guten Starts ist den Riesenbeckern klar: „Wir holen jeden Punkt gegen den Abstieg, je eher wir unser Ziel erreicht haben, umso besser!“, sagt der Mannschaftskapitän.

Quelle: IVZ

Niemeyer ist Testimonial der App „CoachNumberOne“

Fußballprofi Peter Niemeyer unterstützt die Entwickler der App „CoachNumberOne“. Sven Teichfischer, Matthias Engel und Niemeyer sind befreundet, kennen sich aus Berlin. Da auch Niemeyer eine Trainer-Karriere in Betracht zieht, interessiert er sich für medialen Fortschritt auf diesem Gebiet. 

Fußballtrainer kennen das: Aufwändig erstellte Excel-Tabellen, in denen man mit grün oder rot gefärbten Zellen abhakt, welcher Spieler zum Training kommt oder nicht. Vielleicht noch mit der Ergänzung „entschuldigt“ oder „unentschuldigt“. Geht es nach Sven Teichfischer und seinem Geschäftspartner und Freund Matthias Engel, ist die Zeit der Excel-Listen vorbei. Sie haben eine App dafür entwickelt: „CoachNumberOne“. Peter Niemeyer kennt die beiden aus Berlin und unterstützt die Idee als Testimonial für die Trainer-Anwendung. „Ich finde es interessant, etwas für den Bereich zu entwickeln, wo man Zettel und Stift dann zur Seite legen kann“, sagt Niemeyer.

„CoachNumberOne“ besteht aus neun Modulen: Kalender für alle Termine der eigenen Mannschaft; Spielerprofile mit Kontaktdaten; Mannschaftsprofile fürs Scouting; Trainingsbeteiligung; Zusage als Umfrage, wer die Termine wahrnehmen kann; Aufstellung für die Planung der Spiele; Bewertung für die Nachbereitung von Trainingseinheiten und Spielen; Spielbericht, in dem die Grunddaten eingetragen und ausgewertet werden; und eine umfassende Statistik, die sämtliche Module über die eigenen Spieler auswertet. Die App ist kostenlos im iTunes- und Google-Playstore herunterzuladen, zwei Module sind gratis dabei, der Rest ist zubuchbar. „Insgesamt kommt man nicht über zehn Euro im Monat“, sagt Sven Teichfischer.

Entwicklungshilfe aus Magdeburg

Teichfischer, der Fußballer, der in seiner Karriere immer auf Kreisebene unterwegs war, und Matthias Engel, der IT-Spezialist, haben zusammen eine Datenanalyse aufgestellt und die nötigen Daten, die ein Trainer so sammelt, in einer „richtigen Datenbank“ (Teichfischer) zusammengefasst. Dazu die Software und Erfahrungswerte vom 1. FC Magdeburg, mit dem die App zusammen entwickelt wurde. Seit acht Wochen ist die App in den Stores erhältlich, einige Tausend User gebe es schon, so Teichfischer. „Wir wollen den Amateursportlern etwas an die Hand geben, dass sie wie Profis fühlen“, beschreibt der Entwickler die Zielgruppe. „Das geht vom 1. FC Magdeburg in der 3. Liga bis runter zur 3. Mannschaft in der 3. Kreisklasse bei meinem Verein“, so Teichfischer.

Teutonen zeigen sich aufgeschlossen

In den Geschmack von „CoachNumberOne“ dürfen auch die Jugendtrainer vom SV Teuto Riesenbeck kommen. Denn Testimonial Peter Niemeyer machte den Vorschlag, seinem Heimatverein die App zur Verfügung zu stellen. Vor knapp zwei Wochen war der Profi des SV Darmstadt 98 „zu Hause“ am Vogelsang und stellte das Projekt vor. „Ich habe ja einen engen Draht zu Teuto und wünsche dem Verein nur das Beste, deshalb stellen wir ihnen die App gerne zur Verfügung“, erklärt Niemeyer.

Teutos Trainer seien der Neuerung gegenüber sehr aufgeschlossen gewesen, was Fußballer nicht immer sind, wenn man für Altbewährtes neue Ansätze sucht. „Sie fanden es sehr interessant und waren sehr offen dafür“, so Niemeyer. „Die Trainer wollen es mit Leben füllen. Ich bin gespannt auf die ersten Erfahrungswerte.“ Läuft es gut, möchten die Teutonen die App auch im Fußballkreis bekannt machen und Auskunft geben. Niemeyer: „Ich finde es geil, wenn es das richtige für sie ist.“

Quelle: IVZ