Festwoche verschoben

Festwoche verschoben

Die Festwoche zum 100. Geburtstag von Teuto Riesenbeck wird verschoben – Corona lässt grüßen. Darauf hat sich das Organisationsteam in einer Sitzung am Montag verständigt. „Mitglieder, Freunde und Gönner des Vereins haben sich auf die Festwoche gefreut. Deshalb wollen wir daran festhalten, das Jubiläum zu feiern“, betont Rainer Bien aus dem Organisationsteam. 

Ein neuer Termin könne noch nicht genannt werden. Das Gremium wolle sich in der ersten Mai-Hälfte treffen, um die dann aktuelle Situation zu bewerten und das weitere Vorgehen zu besprechen. „Natürlich muss man gucken, was möglich ist.

Viele Veranstaltungen sind in diesen Tagen abgesagt und verschoben worden und rutschen möglicherweise alle in den Herbst“.
Drei Szenarien standen in der Sitzung zur Diskussion. Kann man noch abwarten, weil die Festwoche erst am 29. April beginnen sollte? „Wir können nicht vorhersehen, wie es dann rund um die CoronaKrise bestellt ist“, gibt Reinhard Windoffer das Meinungsbild wider. „Selbst wenn es dann möglich wäre, eine solche Veranstaltung umzusetzen, müssten wir damit rechnen, dass viele Menschen aus Angst vor Ansteckung oder aus anderen Gründen zu Hause bleiben“. Eine Jubiläumswoche nahezu ohne Publikum könne nicht im Interesse des Vereins sein. Deshalb sei es notwendig gewesen, „bereits jetzt“ klar zu sagen, dass der vorgesehene Termin nicht gehalten werden könne.
Die zweite Option, das Jubiläum einfach ausfallen zu lassen, wurde nicht ernsthaft erwogen. „Der Verein Teuto Riesenbeck hat in Riesenbeck und darüber hinaus einen großen Stellenwert. Das will der Verein zeigen, ganz besonders anlässlich einen runden Geburtstags“, beschreibt Erhard Kurlemann das Anliegen.
Die Festwoche sollte am 29. April mit einem Kabarettabend beginnen. Das Organisationsteam bittet Karteninhaber um etwas Geduld, bis die Frage geklärt ist, ob es einen neuen Termin geben kann oder ein Alternativangebot gemacht werden könne. Das wird eines der Themen in der Mai-Sitzung sein. Der Zeitraum bis dahin soll auch genutzt werden, um Gespräche zu führen. „Wir sind zuversichtlich, einen Weg zu finden, das Jubiläum angemessen feiern zu können“, wirbt Rainer Bien um Verständnis.