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Kreisliga A - Teuto 1

Teuto Riesenbeck - SW Esch
Sonntag, 20.10.2019, Anstoß: 15.00 Uhr
Endstand:  

Sich zur schwierigen Situation beim Gegner Schwarz-Weiß Esch zu äußern, kommt für Reinald Wiesch, Trainer beim A-Ligisten Teuto Riesenbeck, nicht in Frage. „Wir kennen es selber sehr gut und sind da gebrandmarkt“, kann er gut mitfühlen, was sein Trainer-Kollege Bruno Kitroschat aktuell durchmacht. Rücksicht nehmen werden die Teutonen darauf am Sonntag aber nicht, wenn sie um 15 Uhr das derzeitige Schlusslicht empfangen.

Vielmehr beschäftigt sich Wiesch damit, wieder mehr Konstanz in die Auftritte der eigenen Schützlinge zu bekommen. „Wir sind momentan nicht wirklich zufrieden“, sind die Ansprüche in Riesenbeck wieder gewachsen. In puncto Leidenschaft und Einsatz verlangt der Mann an der Seitenlinie deutlich mehr. „Von einer Charakterfrage will ich aber nicht sprechen“, sieht Wiesch die passenden Typen im Kader vorhanden.

Zwei davon, Benedikt Bischoff und Alexander Schröer, sind am Sonntag wieder einsatzbereit. Von Entspannung ist in personeller Sicht aber noch nicht zu reden. Mario Heeke, Christoph Plake, Oliver Lampe und Benedikt Büscher fehlen ebenso wie Robert Riethues, der aufgrund seines beginnenden Jura-Studiums in Bonn vorerst gar nicht mehr zur Verfügung steht.

Gegen Esch rechnet der Teuto-Übungsleiter mit einem tief stehenden Gegner, dessen erste Prämisse es ist, Tore zu verhindern. „Da müssen wir Lösungen finden“, rechnet Reinald Wiesch mit einem Geduldsspiel. Ziel sind dennoch ganz klar drei Punkte, um dann wieder eine „kleine Serie zu starten“.

Die Gäste aus Püsselbüren wären in ihrer aktuellen Lage sicherlich froh, überhaupt mal wieder ein Fußballspiel als Sieger zu verlassen. Ein Sieg aus zehn Partien ist die Bilanz eines Absteigers, dessen ist sich auch der erfahrene Bruno Kitroschat an der Seitenlinie bewusst. „Draufhauen bringt momentan aber gar nichts“, sieht der SWE-Coach auch Woche für Woche die totale Verunsicherung. Zu allem Überfluss nimmt aus die personelle Lage langsam groteske Züge an. Martin Cmok ist mittlerweile der vierte Escher, der mit einem Kreuzbandriss monatelang ausfällt. Da mit Niklas Prinz und Simon Schmidt auch beide etatmäßigen Torleute verletzt sind, wird Betreuer Lukas Terheyden zwischen den Pfosten stehen. Sebastian Meyer ist gelbgesperrt, Mats Bestgen neu auf der Verletztenliste. „Das habe ich so auch noch nicht gehabt in meinen 13 Jahren als Trainer“, ist die Situation für Kitroschat neu, auch er muss lernen, damit umzugehen. Aus der vermeidbaren 0:3-Pleite in Mettingen zuletzt nimmt er viel Positives mit. „Da hätten wir zur Pause eigentlich 2:0 führen müssen.“

Quelle: IVZ