Bezirksliga - Teuto 1

VfL Wolbeck - Teuto Riesenbeck                             Endstand: 3:0
Sonntag, 09.12.2018, Anstoß: 14.00 Uhr 

„Wir haben einfach nicht die Qualität von Wolbeck.“ Trainer Sebastian Möllers nahm seine Akteure gestern Nachmittag nach der 0:3 (0:1)-Pleite im Kellerduell der Bezirksliga beim VfL Wolbeck in Schutz. Durch die klare Pleite wird der SV Teuto Riesenbeck auf einem Abstiegsplatz überwintern, mit vollem Personal will die Möllers-Elf nach der Winterpause das Unternehmen Klassenerhalt angehen.

Für das Gastspiel bei den mit einigen ehemaligen Oberligaspielern gespickten Hausherren wählte Möllers eine extrem defensive Ausrichtung, die schon nach wenigen Minuten über den Haufen geworfen wurde. Nach einem Freistoß stieg Marco Bensmann am höchsten und nickte zum 1:0 für Wolbeck ein (6.). „Das war richtig schlecht verteidigt“, haderte der Teuto-Coach. Ansonsten ließen die Gäste aus dem Spiel heraus nichts zu, hatten allerdings auch große Schwierigkeiten, selber Torchancen zu kreieren. „Wir haben die letzte Konsequenz nach vorne vermissen lassen“, sah Möllers kaum klare Abschlüsse.

Als die Riesenbecker im zweiten Durchgang gerade wieder Zugriff aufs Spiel hatten, kassierten sie das 0:2 durch eine Einzelaktion von Luca Rehberg. „Danach war es eigentlich gelaufen“, war Sebastian Möllers ehrlich. Zwar hatten die Gäste noch Pech bei einem Pfostentreffer, ansonsten jedoch kam Teuto für einen Treffer nicht infrage. Sechs Minuten vor dem Ende legte Wolbeck sogar Treffer Nummer drei nach, der Ex-Rheinenser Daniel Seidel vollendete einen Konter zum verdienten 3:0-Endstand. 

E Teuto Riesenbeck: Stockmann; Knöfel (62. Riethues), Bischoff, S. Helmig, C. Plake (71. Kürten), Abelmann, B. Helmig, Grave (75. Klostermann), Heilemann, Beer, N. Plake. 

Ausgangslage: Zu einem echten Schlüsselspiel im Kampf um den Klassenerhalt der Bezirksliga kommt es am Sonntag in Wolbeck. Teuto Riesenbeck belegt derzeit mit 15 Zählern den ersten Abstiegsplatz nur aufgrund der besseren Tordifferenz stehen die Gastgeber einen Rang besser da. Zuletzt allerdings deutete der VfL sein ganzes Potenzial an, entschied das Kellerduell beim Aufsteiger SG Telgte klar mit 5:1 für sich. Die Teutonen hingegen kassierten eine bittere 2:4-Derbyschlappe gegen den TE-Rivalen ISV.

Personal: Von den Langzeitverletzten kehrt im letzten Spiel keiner zurück, auch Jan Domagalla muss weiter verletzungsbedingt zuschauen. "Es ist keine gute Situation", beschreibt Trainer Sebastian Möllers die personelle Ausgangslage.

Trainerstimme: "Wir haben eine Hinrunde mit Höhen und Tiefen hinter uns. Leider ist es uns häufig nicht gelungen, nach guten Spielen nachzulegen. Die Distanz zum rettenden Ufer ist aber praktisch noch vorhanden, die Chancen auf den Klassenerhalt sind da. Die halbe Liga wird in der Rückrunde gegen den Abstieg spielen, wir werden sicher auch bis zum Ende in der Verlosung sein. Das Wolbeck aktuell so schlecht dasteht, ist für mich absolut überraschend mit dem Personal, die gehören eigentlich in ganz andere Regionen. Ich erwarte ein sehr schwieriges, aber auch extrem wichtiges Spiel. Im Vergleich zur Vorwoche müssen wir vorne effektiver werden und defensiv stabiler stehen. Insgesamt müssen wir deutlich aggressiver auftreten, giftiger und galliger als Mannschaft gegenhalten. Gelingt uns das, ist in Wolbeck etwas möglich", sagt Sebastian Möllers.

Quelle: IVZ